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Schätzungsweise 7.000 Überlebende des Sinai-Menschenhandels leben heute in Israel. Die wenigsten von ihnen erhalten staatliche Hilfe. Unsere Partnerorganisation ASSAF, Aid Organization for Refugees and Asylum Seekers in Israel, bietet kostenlose Therapiestunden für Flüchtlinge an – für viele Sinai-Überlebende die einzige Möglichkeit, um über ihre grausamen Gewalterfahrungen zu sprechen und ihre Traumata zu verarbeiten. (mehr …)

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Was klingt wie ein floskelhafter Titel, ist für die Kinder und Jugendlichen aus afrikanischen Migrantenfamilien im Stadtteil Süd-Tel Aviv von großer Bedeutung. Sie leben in einem Land, in dem sie bei der Bevölkerung größtenteils nicht willkommen sind, in einem Viertel, in dem Prostitution und Drogenkriminalität ein gefährliches Millieu bilden – gerade für Jugendliche ohne echte Perspektiven. (mehr …)

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Die meisten Geschichten, die man über den Menschenhandel im Sinai hört, stammen von Eritreern. In der Tat kommt ein Großteil der Betroffenen aus Eritrea. Doch trifft man unter den Sinai-Überleben in Israel auch viele Sudanesen. Einer von ihnen, der bereit ist, uns seine Geschichte zu erzählen, ist Yaser Abdallh. Wir treffen ihn am Abend des 11. April 2016 im Levinsky-Park in Süd-Tel Aviv. (mehr …)

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Nach einer etwa zweistündigen Fahrt durch die Wüste, einem kurzem Zwischenstopp in Be’er Sheva und einigen erschreckenden Einblicken von Aktivistin Sigal Kook, kommen wir schließlich am „Open Detention Center“ Holot an. Die Sonne steht senkrecht über der Anlage, die rund fünf Kilometer von der Grenze zum Sinai entfernt liegt. Beim Aussteigen aus dem klimatisierten Minibus erschlägt uns die Hitze förmlich. (mehr …)

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Anfang April 2016 mache ich mich zusammen mit meinen Desert Rose- Kolleginnen Rahel und Lucia, die bereits mehrfach in Israel waren, auf ins Heilige Land. Ziel unserer ersten gemeinsamen Reise ist es, den Kontakt zu unseren Partnerorganisationen zu intensivieren, aber auch Interviews zu führen und Informationen und Fotos für künftige Veranstaltungen in Deutschland zu sammeln. Bereits unser zweiter Reisetag führt uns an einen unwirklich erscheinenden Ort, den es eigentlich nicht geben dürfte: Holot. (mehr …)

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Sportliches Outfit, Sonnenbrille, ein mildes Lächeln im Gesicht. Shiden wirkt wie ein Sportler, der auf sein Presseinterview wartet. Nicht wie jemand, der gefoltert wurde. Umso bizarrer wirkt es, wenn er uns seine Fluchtgeschichte erzählt, während wir in einem blühenden Park in Tel Aviv sitzen und um uns herum die Vögel zwitschern.

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Eine Woche lang waren Rahel, Ingo und Lucia von Desert Rose e.V. in Tel Aviv unterwegs, um sich mit Betroffenen vom Sinai Menschenhandel auszutauschen und unsere Partnerorganisationen vor Ort zu besuchen. (mehr …)

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Auch in diesem Jahr war Desert Rose e. V. auf dem „Thementag Afrika“ (Programm) am 24. Januar im Rautenstrauch-Joest Museum in Köln vertreten. Neben Ständen mit Musik, Schmuck oder kulinarischen Köstlichkeiten aus verschiedenen afrikanischen Ländern informierten Rahel, Bisrat und Lucia am Infostand des Vereins über die Entführung von OstafrikanerInnen auf dem Sinai. (mehr …)

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Seit einiger Zeit hört man nichts mehr über Menschen, die auf dem Sinai gefoltert werden. So laut der Aufschrei durch die Medien ging, als im Jahr 2012 Reportagen zum grausamen Menschenhandel im TV und in Printmedien kursierten, so schnell ist die Empörung auch wieder verstummt. Das Thema ist von der Bildfläche verschwunden, als wäre es nie dagewesen. (mehr …)

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Der Fernsehsender „ARTE“ zeigte am 27. August einen dokumentarischen Beitrag über das Projekt „Kuchinate“ in Tel Aviv. Das Vorzeigeprojekt für Frauen, die aus afrikanischen Ländern nach Israel geflüchtet sind, wird auch von Desert Rose e. V. unterstützt. (mehr …)

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