„Unsere Kinder sind die Zukunft“, sagt A., eine 30-jährigen Asylsuchende aus Eritrea, die Mutter von drei Kindern und Überlebende der Folter und des Menschenhandels auf dem Sinai ist. Sie erhält in Israel Unterstützung von ASSAF, der Partnerorganisation von Desert Rose e.V. (mehr …)

 

Schätzungsweise 7.000 Überlebende des Sinai-Menschenhandels leben heute in Israel. Die wenigsten von ihnen erhalten staatliche Hilfe. Unsere Partnerorganisation ASSAF, Aid Organization for Refugees and Asylum Seekers in Israel, bietet kostenlose Therapiestunden für Flüchtlinge an – für viele Sinai-Überlebende die einzige Möglichkeit, um über ihre grausamen Gewalterfahrungen zu sprechen und ihre Traumata zu verarbeiten. (mehr …)

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Was klingt wie ein floskelhafter Titel, ist für die Kinder und Jugendlichen aus afrikanischen Migrantenfamilien im Stadtteil Süd-Tel Aviv von großer Bedeutung. Sie leben in einem Land, in dem sie bei der Bevölkerung größtenteils nicht willkommen sind, in einem Viertel, in dem Prostitution und Drogenkriminalität ein gefährliches Millieu bilden – gerade für Jugendliche ohne echte Perspektiven. (mehr …)

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Die meisten Geschichten, die man über den Menschenhandel im Sinai hört, stammen von Eritreern. In der Tat kommt ein Großteil der Betroffenen aus Eritrea. Doch trifft man unter den Sinai-Überleben in Israel auch viele Sudanesen. Einer von ihnen, der bereit ist, uns seine Geschichte zu erzählen, ist Yaser Abdallh. Wir treffen ihn am Abend des 11. April 2016 im Levinsky-Park in Süd-Tel Aviv. (mehr …)

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Nach einer etwa zweistündigen Fahrt durch die Wüste, einem kurzem Zwischenstopp in Be’er Sheva und einigen erschreckenden Einblicken von Aktivistin Sigal Kook, kommen wir schließlich am „Open Detention Center“ Holot an. Die Sonne steht senkrecht über der Anlage, die rund fünf Kilometer von der Grenze zum Sinai entfernt liegt. Beim Aussteigen aus dem klimatisierten Minibus erschlägt uns die Hitze förmlich. (mehr …)

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