Über uns

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Warum haben wir uns gegründet?

„Desert Rose e. V.“ wurde im Jahr 2013 gegründet. Ziel des Vereins ist es, den Organ- und Menschenhandel in Nordafrika und dem Nahen Osten zu bekämpfen sowie den davon betroffenen Menschen zu helfen. Der Verein ist gemeinnützig und verfolgt den wesentlichen Leitgedanken der humanitären Hilfe, deren Orientierung sich am humanitären Bedarf der Betroffenen sowie der Einhaltung der humanitären Prinzipien der Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit richtet.

 

Was ist unsere Motiviation?

Und ist bewusst, dass das Thema Organ- und Menschenhandel ein sehr heikles und komplexes ist. Umso wichtiger ist es, das Thema in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen, damit die Verbrechen auf politischer Ebene bekämpft werden. Zudem wollen wir Betroffene unterstützen und ihnen eine Stimme geben, damit ihre Leidensgeschichten nicht vergessen werden.

 

Wer steckt hinter dem Verein?

Wir sind eine Gruppe von zum Teil eritreisch stämmigen Aktivisten, in deren Familien und Bekanntenkreis sich mitunter Opfer von Menschenhandel, Folter und Erpressung befinden. Wegen der grauenvollen Situation im Sinai haben wir uns über unsere jeweiligen Aktivitäten kennengelernt und uns in Form dieses Vereins zusammengeschlossen, um unsere Ziele gemeinsam effektiver vorantreiben zu können.

 

Wie versuchen wir unser Ziel zu erreichen?
  • Öffentlichkeitsarbeit zu Menschen- und Organhandel
  • Unterstützung von Folterüberlebenden in Israel
  • Kooperation mit Partnerorganisationen in Israel
  • Dokumentation von Fällen des Menschenhandels
  • Vernetzung von NGOs, Aktivisten und Betroffenen
  • Anlaufstelle und Hilfe für Opfer und betroffene Familien
  • Inverantwortungnahme der internationalen Gemeinschaft zur Aufarbeitung der Verbrechen

 

Gemeinsam helfen

Eines unserer Ziele ist es, durch Kooperationen mit Partnerorgani- sationen konkrete Hilfe für die Opfer des Menschenhandels im Sinai zu leisten. Eine solche Organisation ist ASSAF (Aid organiza- tion for refugees and asylum seekers), die sich in Israel um zum Teil schwer verletzte, rechts- und mittellose Folteropfer aus dem Sinai kümmert. Geschätzte 7.000 Sinai-Überlebende halten sich derzeit in Israel auf, die wenigsten werden offiziell als Folteropfer anerkannt. ASSAF betreibt ein Beratungs- und Unterstützungszentrum, das unter anderem folgende Hilfeleistungen umfasst:

  • Schutzraum mit Psychologen für Folteropfer
  • Ermittlung med., psychol., sozialer Bedürfnisse
  • Vermittlung medizinischer Hilfe und Folgebetreuung
  • Beratung bzgl. Visum, Jobsuche und Unterkunft
  • Lobbyarbeit für die Rechte der Folteropfer in Israel
  • Jugendklub mit Bildungs- und Freizeitangeboten